Wiedererichtung der Sonnenuhr

Neuerrichtung der historischen Sonnenuhr im Klosterbergegarten Magdeburg 

 

Im Rahmen des 200-jährigen Parkjubiläums des Klosterbergegartens Magdeburg, des ältesten Volksgartens Deutschlands, ist im Gesellschashaus Magdeburg die Idee entstanden, die nicht mehr vorhandene historische Sonnenuhr wieder errichten zu lassen. Die Magdeburgische Gesellschaft, die bereits Denkmale wie die Königin Luise von Preußen und das Basedow-Denkmal in Magdeburg verwirklichte, hat sich dem Vorhaben angenommen und möchte die historische Sonnenuhr in den nächsten Jahren dem Klosterbergegarten zurückgeben.

 

 

Zur Geschichte der Sonnenuhr:

Peter Joseph Lenné bestimmte 1824 die höchste Erhebung des heutigen Klosterbergegarten Parkterrains zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen zur Konzeption eines "Volksgartens". Von hier aus entwickelte er die wichtigsten Sichtachsen des zu errichtenden Landschaftsparks. Dieses Terrain über die Elbe darf als Namensgeber für das ehemalige Johanniskloster angesehen werden: Es wurde bereits im 15 Jahrhundert als "Kloster Berge" bezeichnet. Der Kolsterkomplex befand sich ehemals auf dem Plateau, das unmittelbar nördlich an die von Lenné gewählte Erhebung anschließt.

 

Dieser von Lenné gewählte topografische Punkt wurde zugleich der Standort einer in Sandstein gearbeiteten Sonnenuhr.

 

Obgleich die Sonnenuhr zu einem noch nicht benennbaren Zeitpunkt und aus unbekannten Gründen aus dem Park entfernt wurde, so ist ihr ehemaliger Standort noch heute exakt festzustellen. Die Sandstein Bodenplatte ihres Postaments befindet sich noch auf der Erhebung. Anhand ihrer Abmaße und verschiedener historischer, auch fotografischer Abbildungen, lassen sich die orginalen Dimensionen und Relationen der Sonnenuhr nach denkmalpflegerischen Aspekten rekonstruieren, sodass nun nach Bestätigung des Bauvorbescheids, die Sammlung von Spenden begonnen hat. 

 

Spendenkonto: 

 

IBAN: DE14 8109 3274 0001 4312 85

Kreditinstitut: Volksbank Magdeburg

Stichwort: Sonnenuhr