Veranstaltungen

Veranstaltungen

  • Vorträge, Diskussionsrunden und Kolloquien zu Themen der Stadtgeschichte und Stadtentwicklung sowie zu Persönlichkeiten, die mit der Geschichte und Entwicklung Magdeburgs verbunden sind
  • Traditionelles jährliches Weihnachtskonzert in der Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“ im Kloster Unser Lieben Frauen,
  • Busexkursionen und themenbezogene Stadtwanderungen
  • Verleihung der August-Wilhelm-Francke-Medaille

 

Selma Rudolph  (1853 – 1931)

Großbürgerin, Unternehmerin, Magdeburgerin.

2014-05-15-VortragSelmaRudolphZuhoererErfreulich großes Interesse fand die gemeinsame Veranstaltung mit der Handwerkskammer Magdeburg und dem Landesverband der Unternehmerinnnen Sachsen-Anhalts am 13. Juni  2014 im Haus des Handwerks in Magdeburg.

Prof. Dr. Mathias Tullner zeichnete das Bild einer außergewöhnlichen Persönlichkeit in 2014-05-15-VortragSelmaRudolphTullnerihrer Zeit, die durch ihr Wirken als Unternehmerin und  ihr soziales Engagement eine weit über Magdeburg hinausreichende Bedeutung und Anerkennung erlangte.

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Besonders freuten wir uns, zu der Veranstaltung die Enkelin von Selma Rudolph, Frau Annemarie Burchardt begrüßen zu können.

Selma Mathilda Rudolph, geb Budenberg,  führte  von 1907 bis 1931 den Vorsitz für das von ihrer Mutter 1883 gegründete „Budenbergstift“ , ein Altersheim für ehemalige Mitarbeiter der Firma Schäffer & Budenberg  in Buckau.
Sie wirkte außerdem  in mehreren gemeinnützigen Vereinen wie dem Roten Kreuz, dem Verein für weibliche Diakonie Bethanien und im Frauenverein zur Unterstützung von Armen, Kranken und Wöchnerinnen mit hohem persönlichen und finanziellen Engagement.

Ebenso förderte sie die Entwicklung der Magdeburger Kunst- und Bildungseinrichtungen mit großzügigen Spenden.

1898 -1901 ließ Selma Rudolph in der Kaiser-Wilhelm-Straße 10 (heute Gareisstr.) eine Villa bauen, das spätere “Haus des Handwerks“.

1901 wurde Selma Rudolph Aufsichtsratsmitglied bei Schäffer & Budenberg  Buckau, einer weltweit agierenden Firma, mit Niederlassungen in St. Petersburg, Zürich und New York.

 

 

Rainer Kuhn: Otto der Große und der Porphyrberg in Ägypten

In den vergangenen Jahren  informierte  der Archäologe Rainer Kuhn in der MG 90 mehrfach in Vorträgen über die Ergebnisse der Forschungsgrabungen im Magdeburger Dom und auf dem Domplatzareal.  Stets war das Interesse  sehr  groß.
Nun nach Abschluss der Grabungen steht die wissenschaftliche Auswertung der Funde im Mittelpunkt.
Otto der Große und der Porphyrberg  in Ägypten  waren Gegenstand des Vortrages am 13. Februar im Guerickezentrum. Das Interesse war überwältigend, nicht nur bei den Mitgliedern der Magdeburgischen Gesellschaft von 1990 und der Otto von Guericke Gesellschaft, so dass der  Saal die Besucher kaum fasste.
Rainer Kuhn berichtete über Anlass, Erfahrungen und Ergebnisse einer Reise im Herbst 2013  zum Ursprungsort des Taufbeckens und weiterer Objekte im Magdeburger Dom.
Der spannende Vortrag und die Fotos von Claudia Hartung ließen die strapaziöse und interessante Reise nahezu erlebbar werden. Im Ergebnis konnte eindeutig belegt werden,
dass schon zu Zeiten Otto I. mit ungeheurem Aufwand aus den ägyptischen Porphyrbrüchen besondere Stücke für den Bau des Doms in Magdeburg geliefert wurden.

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 Zu Besuch vor Ort

Mitglieder der Magdeburgischen Gesellschaft von 1990 e.V. hatten kürzlich Gelegenheit zu einem Besuch vor Ort im Magdeburger Depot des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie. Dort zeigten und erläuterten uns Rainer Kuhn und Claudia Hartung eine Auswahl an Funden aus den Forschungsprojekten  „Archäologische Grabung am Magdeburger Domplatz 2001-2003“ sowie “Archäologische Grabungen im Dom zu Magdeburg 2006-2010“. Die Mitglieder unserer Gesellschaft hatten bereits die Grabungen mit großem Interesse verfolgt, Rainer Kuhn und seine Fachkollegen waren mehrfach mit Vorträgen bei uns zu Gast. Umso gespannter waren wir auf die weitere wissenschaftliche Auswertung der Funde. Wir erfuhren u.a., dass allein hier im Magdeburger Depot z.Zt. 850 Kisten mit Fundstücken und Artefakten (von der Bronzezeit bis zur Barockzeit) katalogisiert und weiter wissenschaftlich ausgewertet werden. Über 260 Bestattungen im Domareal, die ältesten Gräber aus dem 8. Jahrhundert, die jüngeren aus der Zeit nach der Reformation, geben auf vielfältige Weise Aufschluss über die Lebensweise und Kultur in der Stadt seit der Zeit Karls des Großen. Ganz zu schweigen von der Grablege der Königin  Editha und dem vermutlichen Grab des Erzbischofs Wichmann. Bemerkenswert sind auch die bauhistorischen Fundstücke– wie etwa die sehr seltenen glasierten Dachziegel aus ottonischer Zeit, die später umgedreht als „Fußbodenbelag“ dienten. Rainer Kuhn und Claudia Hartung ließen anhand der Objekte über 3000 Jahre Geschichte lebendig und anschaulich werden.
Die Teilnehmer an der Führung waren fasziniert und begeistert. Und das werden auch die Besucher des künftigen Dommuseums sein. Die Landeshauptstadt Magdeburg darf sich die Chance für einen einzigartigen Anziehungspunkt nicht entgehen lassen.

 

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Die Magdeburgische Gesellschaft bei der Meile der Demokratie

Auch in diesem Jahr hat sich die Magdeburgische Gesellschaft wieder an der Meile der Demokratie beteiligt.

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